Gewaltschutz in Münster

Informationen zum Thema Häusliche Gewalt

Informationen für Betroffene

Sie sollten sich auf jeden Fall medizinisch untersuchen lassen, auch wenn keine sichtbaren Verletzungen erkennbar sind.

Auch wenn Sie sich nicht sofort entschließen können, Anzeige zu erstatten, ist es wichtig, mögliche Tatspuren (z.B. Sperma, Dokumentation von Verletzungen) direkt zu sichern. Für eine spätere Anzeige können diese als wichtige Beweismittel dienen.

Auch an Ihrer Kleidung können sich Spuren befinden, die gesichert werden sollten.

Es gibt bestimmte Punkte, auf die Sie achten können:

  • Lassen Sie sich ärztlich untersuchen, damit Ihre Verletzungen behandelt werden können. Weisen Sie auf alle möglichen Verletzungen hin.
  • Auch später auftretende Beschwerden können Folgen der Gewalt sein. Sprechen Sie darüber mit Ihrer Ärztin. (vgl. Auswirkungen von Gewalt)
  • Lassen Sie sich ein ärztliches Attest über Ihren gesundheitlichen Zustand geben.
  • Sie können entweder eine Fachärztin aufsuchen (siehe Opferambulanz) oder zu Ihrer Hausärztin gehen, wenn Sie sich dort wohler fühlen.


Bei Vergewaltigung

können Sie weitere Informationen über die ärztliche Versorgung und Möglichkeiten der Spurensicherung auf der Internetsite des Frauen-Notrufes finden.

Wo finde ich medizinische Hilfe?

Logo des Hilfetelefons


Kostenlose Rufnummer

08000 116 016

365 Tage im Jahr, rund um die Uhr
kostenfrei erreichbar:
Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bietet Betroffenen erstmals die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen.

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